Historie

Im Jahre 1963 gründete Richard Vad die Firma VAD Beschichtungstechnik in Kleinostheim.

Sie beschäftigte sich mit dem Korossionsschutz von Warmwasserboilern, Behältern und Wärmeübertragern durch heißhärtende Epoxidharz-Lacksysteme. Anfang der 70er Jahre kam der Bereich Boilerbeschichtung im Zuge der ersten großen Baukrise nach dem Krieg fast zum erliegen. Auf der Suche nach Kompensationsmöglichkeiten entstand die Idee zur porenfreien Beschichtung der Mantelseite  von Rohrbündelwärmeübertragern, die durch 2 Patente abgesichert wurde. Normalerweise wird zuerst bei einem Apparatebauer der Wärmetauscher hergestellt und dieser dann zum Beschichter transportiert, um dort die Beschichtung aufbringen zu lassen. Eine porenfreie Beschichtung der Mantelseite ist dann jedoch nicht mehr möglich, da in die Kapillaren zwischen Rohrplattenbohrung und Rohr kein Beschichtungsmaterial eingebracht werden kann.

Zur porenfreien Beschichtung ist es daher notwendig bestimmte Beschichtungsprozesse vor dem Zusammenbau des Rohrbündels durchzuführen. Es zeigte sich sehr schnell, dass ein mehrfacher Hin- und Hertransport zwischen Beschichter und Apparatebauer nicht nur zeit- sondern auch sehr kostenintensiv ist.
Als Konsequenz entschied man sich den Apparatebau für dieses spezielle Segment selbst in die Hand zu nehmen. Es wurden Maschinen angeschafft und die notwendigen Schweißerprüfungen erworben.
Bald wurden nicht nur Wärmetauscher aus Normalstahl gebaut
und beschichtet, sondern es kamen auch Edelstähle, Reinnickel oder
Hastelloy als Werkstoffe zum Einsatz
Im Jahre 2007 fiel dann die Entscheidung den inzwischen stark veralteten Maschinenpark zu modernisieren.

 

 

Im Zuge der erheblichen Investitionen wurde die Firma in 2 Geschäfts-bereiche aufgeteilt.

 

 

 

Die Firma VAD Beschichtungstechnik behält den am Markt gut eingeführten Bereich Korrosionsschutz

 

 

Die neu gegründete Firma VAD Anlagenbau nimmt die Aktivitäten im Apparatebau mit neuem Elan wieder auf und erweitert sie Aufgrund der Fertigungsmöglichkeiten des neuen Maschinenparks auf den gesamten Anlagen-, Maschinen und Formenbau